ANDREA ZANG

MALEREI


„TRUGBILDER“


14.04. – 05.05.24

„Trugbild 11“ – 2022 – 100 x 80 cm

Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, den 14. April 2024, um 11.30 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. 

Die Künstlerin ist anwesend. Es erscheint eine Edition

Öffnungszeiten Sonntag 11-17 Uhr, Samstag 15-18 Uhr, und nach Vereinbarung

VITA

1960geboren in Bergisch-Gladbach, lebt und arbeitet in Herzogenrath und Aachen
2002-08malerische Ausbildung bei Professor Zoworka im Atelier Freie Malerei in Aachen
2007Gründungsmitglied der deutsch-belgischen Künstlervereinigung Atelier Kunstdialog 
Mitglied im BBK Aachen Euregio

Ausstellungen (Auswahl)

2022„Ausnahmezeiten“, Museum Centre Charlemagne, Aachen „Was uns angeht“, Museum IKOB, Eupen (BE) n
2019„100 Jahre Bauhaus“, K W Kunstpreis Gummersbach
2017„Biennale Florence 2017“, Florenz, (IT) Nominiert für den Blooom Award 2016 
2016Ostrale, Dresden 
„Analogismen“, Museum Begas Haus, Heinsberg, Einzelausstellung „Schluss mit lustig“, Kunstrefugium München
2013„Sinnbildfauna“, Kunstverein Jülich, Einzelausstellung „Zügels Tiere versus modern Art(ist´s)“, Kunstverein Wörth 
2012NordArt, Kunstwerk Carlshütte
2011Frauenmuseum, Bonn

Zum genaueren Nachweis aller Ausstellungen darf auf die Homepage
www.andrea-zang.de verwiesen werden.

„Trugbild 1“ – 2020 – 100 x 80 cm

Die Idee hinter der Serie „Trugbilder“ ist es, die Grenzen zwischen Realität und Illusion zu verwischen. Durch die Verwendung von Bewegung und Schwerelosigkeit wird eine Atmosphäre geschaffen, die es uns ermöglicht, uns von den gewohnten Denkmustern zu lösen und die Perspektive zu ändern.

„Trugbild 6“ – 2020 – 100 x 80 cm

Die Gemälde hinterfragen die Wahrnehmung. Sie präsentieren eine surreale Szenerie, in der alles in Bewegung zu sein scheint und die Objekte scheinbar schwerelos im Raum schweben.

„Trugbild 9“ – 2021– 100 x 80 cm

Auf den ersten Blick mögen diese Objekte zusammenhanglos erscheinen, doch bei genauerem Hinsehen wird deutlich, dass der Schein trügt. Was als Chaos und Unordnung erscheint, entpuppt sich als konstruiertes Gefüge und die versteckte Ordnung wird sichtbar. Die Wahrheit aller Dinge ist immer ein Mosaik aus vielen Stücken und Teilen.

Bild 4: „Trugbild“ – 2024 – 100 x 80 cm

Ein Teil der Wahrheit aller Dinge ist, dass sie widerstandsfähig und bleibend sind. Ein anderer Teil der Wahrheit ist, dass die Dinge sich abnutzen, zerreißen, verwittern, auseinanderfallen, zu Ende gehen oder zerbrechen. Alles ist zerbrechlich, die Freiheit und auch das Leben.

„Trugbild 17“ – 2024 – 100 x 80 cm

In unserer durch Realismus geprägten Welt haben Mythen und Übernatürliches keinen Platz mehr. Aber unsere Realität ist stets nur eine scheinbare, durch unsere Wahrnehmungsschwächen bedingte Untermenge der Wirklichkeit.

Andrea Zang

Edition 146

ANDREA ZANG

Titel: ,o. T.“, 2024 
Technik: Malerei, Acryl auf Karton
Größe: ca. 10 x 15 cm 
Auflage: 20 Exemplare, nummeriert und signiert.

Die Edition besteht aus 20 verschiedenen Original-Malereien der Künstlerin. Dargestellt sind kleine Ganzfigur-Fabelwesen, Eulen und Vögel mit Hirschgeweihen, die in einer Seifenblase oder Krystallkugel vor einer vegetationslosen Berglandschaft gefangen scheinen. Sie schauen uns direkt an, mit fragendem oder erforschendem Blick, der Ausschau auf die Wahrheit hält. ergänzen. Ist das, was wir sehen, tatsächlich real und wahr oder nur eine Täuschung. Verbirgt sich hinter den Möglichkeiten unserer eingeschränkten und Wahrnehmung den vergänglichen Bruchstücken unseres Seins vielleicht eine andere surreale, mystisch-übersinnliche Wahrheit? Was wir auf den Gemälden sehen, kann nach unseren üblichen Sehgewohnheiten so nicht sein oder es eröffnet eben eine neue Perspektive auf eine innere Realität, die intuitiv, imaginativ, halluzinatorisch, traumhaft, unterbewusst oder surreal erscheint. Die detailgetreue und naturalistische Malweise suggeriert zwar Realismus, aber unser gewohntes Denkmuster von Wirklichkeit wird durch das Dargestellte ad absurdum geführt. Mit untergründigem Humor und kritischer Nachdenklich keit sollen diese kleinen Trugbilder eine Reflexion über die Unzugänglichkeit unserer Wahrnehmung in Gang setzen und auf eine innere, mystisch-übersinnliche Wahrheit hindeuten, so wie sie in der Fabel, im Traum, in der Imagination und im Reich der Fantasie existieren. 

M. Sleberg (Kuratorin)  

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