SALA LIEBER

MALEREI

„IM RAUSCH DES ROKOKO“

13.06. – 14.07.2010

Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, den 13. Juni 2010,
um 11.30 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Es erscheint eine Edition.

Öffnungszeiten
Sonntag 11-17 Uhr, Freitag 15-18 Uhr, und nach Vereinbarung

SALA LIEBER

Die ungarische Malerin SALA LIEBER, 1980 geb. in Budapest, studierte an der Kunstakademie Dresden und  zuletzt an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. J. Immendorff und Prof. H. Brandl.

„POPPIGES ROKOKO oder MODERNEN BAROCK“ – so nennt sie selbst ihren STIL. 

In SALA LIEBERS Malerei  finden sich zeitliche Rückgriffe – belegte ikonografische Zeichen aus der Zeit des ROKOKO  mit neuen Komponenten belegt , gezeigt in effektvoller Dramatisierung des Geschehens. 
Ihre barocken  Bilderfindungen  zeigen höfische Motive, auch Szenen aus der Bibel oder der Mythologie.

In rokokohafter Leichtigkeit lagern verschwenderisch auf wertvollen Stoffbergen oder schwebende nackte engelhafte Figuren –Tiepolo-Fresken assoziierend- wie ins Bodenlose stürzende erotische Figuren in aufregender Sinnlichkeit.
Doch steht EROTIK nicht allein im Vordergrund, sondern eine NEU verlebendigte Bildästhetik  schöner üppiger Körper, tiepolohafter FIGUREN.

In ihren inszenierten aufwendig-ausgeklügelten ZEIT- und RAUMPHANTASIEN auf der Leinwand wird barockes Lebens- und Kunstgefühl nachempfunden.
Dekorative florale Bewegungsformen umfassen alle Aspekte des Lebens. Der Materialzauber der ORNAMENTIK des ROKOKO mit seiner prächtigen Farbigkeit – dem intensiven Farberleben in juwelenhafter Farbigkeit- spielt dazu eine entscheidende Rolle.

In der Harmonie der Farbtöne findet sich die ganze Skala der Grundfarben in der Nachempfindung von Brokatstoffen, edlem Samt und Seide der wertvollen Stoffberge.

Sala Lieber entwickelt in ihren Arbeiten einen neuen Stil, eine neue Bildsprache in der Auseinandersetzung mit dem Raum und seinen Grenzen, dem Körper und seinen Grenzen.
Das Herausragende in der Entwicklung ihrer neuen Bildsprache  liegt in der Neuinterpretation bekannter Sujets, erinnernd an berühmte Zitate der Kunstgeschichte. 

Die Einzigkeit beruht auf dem Einsatz der Konstruktion auf der Bildfläche –der frei im Raum fliegenden Körper-  und einer Synthese des Barocks und der starkfarbigen Pop-Art, wie auf ihrem hohen  handwerklichen Können, und ihre Leidenschaft für die Malerei.

Zahlreiche Ausstellungen und Auszeichnungen begleiten ihre künstlerische Tätigkeit
PREISE

2008 Kaiserswerther Kunstpreis
2008 Förderpreis der NRW Forum,
            Düsseldorf, Museum Kunstpalast
2005    Kunststipendium Schneider-Stiftung,
            Düsseldorf
2003    Teilnahme an dem internationalen
            BBB Berliner Buddy Bären  Projekt, Berlin
1998    Erster Preis Desi, Ungarn
1995    Erster Preis nationaler Malwettbewerb
            Budapest, Ungarn

Edition 84

SALA LIEBER

Edition ,PRAY“ 
Siebdruck (5 Farbdruck)
50 x 35 cm 
Auflage 25, nummeriert und signiert 

Die ungarische Malerin SALA LIEBER, 1980 geboren in Budapest, studierte an der Kunstakademie Dresden und zuletzt an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. 3. Immendorff und Prof. H. Brandl. Sie lebt und arbeitet in Neuss. Die hochformatige Darstellung einer knienden Frauenfigur zeigt eine mit Handschellen gefesselte „DOMINA“ mit verbundenen Augen – Ausdruck der Verderbtheit. Über ihr schwebt der Tiepolo-Engel – das Gute symbolisierend. Die Künstlerin hat verschiedene Rottöne gewähit. Die prächtige barocke Farbigkeit der Rottöne hat hier aggressiven Signalcharakter. Einerseits ist sie ein Verweis auf die leuchtende Farbenpracht der Barockmalerei, andererseits in ihrer Flächigkeit auf die in der Pop Art verwandte Technik des Siebdrucks, die sie auch in der Rasterung des Hintergrundes wieder aufnimmt. Die schwarze Farbe zeichnet einmal die Kontur der Figur nach und bildet den starken Kontrast zu den Rottönen, steigert ihre Leuchtkraft und unterstreicht die Aggressivität des Themas. Die Modellierung der Figuren – ihre Plastizität – wird aufgehoben Zugunsten einer flächigen Gestaltung, wie auch in der Pop Art. SALA LIEBER zeigt im Siebdruck „PRAY“ ihr neues Bildprogramm, an der Schnittstelle zwischen der amerikanischen und der europäischen Bildwahrnehmung, ihre Synthese von Rokokomalerei und Pop Art Malerei.  

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